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Erfolgsquote liegt bei 100 Prozent

FEIER Jägervereinigung Oberhessen belohnte die neuen Jungjäger mit einer traditionellen Veranstaltung auf der Burg Gleiberg

 

KREIS GIESSEN - (mf). Die Zahlen sprechen für sich und sind kein Jägerlatein: Die Jägervereinigung Oberhessen darf auf eine hundertprozentige Erfolgsquote bei der Ausbildung ihrer Jungjäger stolz sein und dies seit einem Jahrzehnt. So lange gibt es die Vereinigung schon und ihr Vorsitzender und Gründer, Helmut Nickel, hat daran maßgeblichen Anteil. Innerhalb der historischen Kulisse des mittelalterlichen Baudenkmals, im Burghof von Burg Gleiberg, trafen sich jetzt die Absolventen und ihre Familien zum Jägerschlag.

 

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Helmut Nickel (rechts) überreichte den Jungjägern den Jägerbrief und zelebrierte den Jägerschlag,an dem
leider nicht alle Absolventen teilnehmen konnten. Foto: Mattern

 

Durch diesen feierlichen und auf eine lange Tradition zurückgehenden Akt wird die Aufnahme eines Jägers in die Jägerschaft zelebriert. Stolz ist man bei den Verantwortlichen auch auf die Frauenquote: Unter den 20 Absolventen sind sechs Frauen, mit Soon Young Chung (Hungen), Theresa Valerie Halbig (Laubach), Ulrike Metzger (Langgöns), Ramona Nohl (Fernwald), Janna Rhiel (Kirchhain) und Julia Schaffer (Linden). Die männlichen Teilnehmer: Luca Braun (Hungen), Steffen Foullon (Gießen), Jan-Christoph Gries (Freienseen), Dr. Marko Hanisch (Gießen), Horst Holzhauer (Pohlheim), Matthias Kienholz (Biebertal), Sebastian Konrad (Staufenberg), Christian Loob (Grünberg), Martin Ponkratz (Gemünden), Martin Rühl (Laubach), León-Clemens Sehrt (Reichelsheim), Johannes-Georg Weiß (Gießen), Hans-Georg Zientek (Allendorf) und Andrej Zoi (Neuhof).

Mit dem Hirschfänger als Insignie und der Formel: „der erste Schlag soll dich zum Jäger weih’n, der zweite Schlag soll dir die Kraft verleih’n zu üben stets das Rechte, der dritte Schlag soll dich verpflichten, nie auf Jägerehre zu verzichten“, führte der Vorsitzende bei jedem einzelnen Kandidaten durch den Jägerschlag die ehrenhafte Aufnahme in die Jägerschaft durch.

Die Jungjägerausbildung in der Jägervereinigung Oberhessen findet in Zusammenarbeit mit der renommiertesten Jagdschule im Saarland statt und vollzieht sich in Form einer ganztägigen Intensivschulung. Für den Unterricht stehen professionelle Ausbilder zur Verfügung. Bereits zwei Monate nach Lehrgangsbeginn können sich die Teilnehmer der Prüfung stellen. Statt über 100 Termine über das ganze Jahr verteilt, sind hier nur vier Wochenenden und einmal 14 Tage im Terminkalender der Probanden unterzubringen, erklärte Nickel das Erfolgsmodel.

Drei Jahre lang bleibt ein Jäger nach dem Jägerschlag noch Jungjäger. Eine weitere Besonderheit ist die sich anschließende kostenfreie Fortbildung in der Jagdpraxis für den Jungjäger. Vor dem feierlichen Akt des Jägerschlags, der von den Jagdhornbläsern der Jägervereinigung Oberhessen unter Leitung von Ulrich Deneke umrahmt wurde, ging der Vorsitzende auch kurz auf die geschichtliche Entwicklung des Jägerhandwerks ein. Mit zunehmender Bedeutungslosigkeit der Jagd als vornehmlich dem Nahrungserwerb dienend, wandelte sich auch das Bild des Jägers vom Berufs- zum Freizeitjäger. Analog zu dieser Entwicklung hat sich nach Darstellung von Helmut Nickel auch die Ausbildung verändert. Neben den theoretischen Fächern beinhaltet die Jägerprüfung auch die Kenntnisse über das Jagdrecht, die Wildtierkunde, den Jagdbetrieb, das Hundewesen, die Wildhege, den Naturschutz und das Waffenrecht. Drei Wünsche gab der Vorsitzenden den Jungjägern mit auf den Weg: Augenmaß, Anstand und ehrenamtliches Engagement. Mit einem gemeinsamen Essen in der Albertusklause wurde die Feierstunde des Jägerschlags fortgesetzt.

 

Gießener Anzeiger
21.01.2015
 
 

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