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Waidgerechtes im Dom der Rabenauer

HUBERTUSMESSE Jagdhornbläser und Parforcehorncorps bestimmende Gottesdienstelemente

 

 

LONDORF (aso). Im „Dom der Rabenau“, der evangelischen Kirche in Londorf, wurde am Sonntagabend die Hubertusmesse im Rahmen eines traditionellen Gottesdienstes mit viel Musik gehalten. Sie begann mit einem Vortrag der rund 15 Musiker starken Jagdhornbläser „Jägervereinigung Oberhessen“, die von der Empore hinter dem Altar zunächst zum Einzug des Parforcehorncorps „Hoher Vogelsberg“ spielten.

 

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Musiker der Jagdhornbläser „Jägervereinigung Oberhessen“ und
des Parforcehorncorps „Hoher Vogelsberg“ bei der Hubertusmesse
in Londorf
Foto: Sommer

 

Pfarrer Frank Leissler feierte den Gottesdienst mit der Gemeinde und erzählte darin auch von der Hubertus-Legende: Der Überlieferung nach war der junge Edelmann Hubertus ein leidenschaftlicher und ausschweifender Jäger. Für ihn war das Jagen reiner Selbstzweck, bis er erkannte, dass alle Tiere Gottes Geschöpfe sind und sich deshalb dann – wie wir es heute nennen – waidgerecht verhielt. Die Achtung vor dem Geschöpf wurde von der Jägerschaft unter dem Begriff „Waidgerechtigkeit“ in deren Verhaltenskanon übernommen.

Zur Hubertusmesse wurde durch zwei Fichten symbolisch der Wald in die Kirche geholt. Eindrucksvoll wurden die „Kyrie“, die „Gnadenzusage“, „Sanctus“, „Die Glocken“ und „Agnus Dei“ vom ebenfalls 15 Musiker starken Parforcehorncorps „Hoher Vogelsberg“ vorgetragen und auch die Gemeinde beim Singen begleitet. Die Musiker durch die teils sanft klingenden, teils schmetternden Hörner kamen in der Kirche gut zur Geltung.

Der evangelische Kirchenchor brachte unter der Leitung von Arndt Roswag das „Vater unser“ als beeindruckenden Kanon dar.

Mit dem Stück „Amazing Grace“ verabschiedeten sich die Vogelsberger Musiker und wurden beim Auszug aus der Kirche von der „Jäger-vereinigung Oberhessen“ musikalisch begleitet. Alle drei teilnehmenden musikalischen Gruppen erhielten von der Gemeinde Applaus.

Als kleinen Abschiedsgruß hatte sich Pfarrer Leissler ein Kräutergetränk, das einen gewissen Bezug zu Jägern hat, bereitgestellt und ließ es unter den Musikern und den zahlreichen Gottesdienstbesuchern verteilen. Am kommenden Samstag, 15. November, wird es im Dom der Rabenau ein Konzert der Hessischen Kantorei geben. Gespielt werden musikalische Exequien von Heinrich Schütz, dem bedeutendsten deutschen Komponisten des Frühbarocks. Der letzte Auftritt der Hessischen Kantorei in Londorf liegt bereits viele Jahre zurück; nun kommen die Musiker im Jahr des Kirchenjubiläums zu diesem besonderen Konzert nach Londorf.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr, der Eintritt ist frei

 

Gießener Anzeiger
11.11.2014

 


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