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Jubiläumskonzert aus vielen Dutzend Jagdhörnern

FESTVERANSTALTUNG   Jägervereinigung Oberhessen feierte in der Grünberger Gallushalle

 

KREIS GIESSEN (hgs). Die Feier zum zehnjährigen Bestehen der Jägervereinigung Oberhessen in der Gallushalle Grünberg wurde von einer Gruppe der mehr als 120 anwesenden Jagdhornbläser unter Leitung des Bundesund Landesbläserobmann Jürgen Keller eröffnet.

 

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Die Jagdhornbläser Jägervereinigung Oberhessen gestalteten die Feier zum 10jährigen Jubiläum musikalisch (Foto: Schütte)

 

1. Vorsitzender Helmut Nickel erinnerte an die Gründung am 17. Mai 2004 in Eberstadt. Gert Reh und Klaus Schmidt bilden seitdem den Ältestenrat. Klaus-Dieter Schmidt ist Hundeobmann. Schriftführerin Irina Reh und Nickel sind seit der Gründung in ihren Funktionen tätig. Nickel nannte als Gründe des damaligen Entschlusses den Willen, die Jungjägerausbildung den Anforderungen der modernen Berufswelt und der Jagdpraxis anzupassen. Statt einem Jahr Theorie gabes eine Intensivausbildung von wenigen Wochen, der nach Bestehen der Prüfung ein Praxisjahr mit Ausbilder einer professionellen Jagdschule im Revier folgt. Der Erfolg zeige sich daran, dass seit dem Start alle Prüflinge das „Grüne Abitur“ auf Anhieb bestanden hätten. Ein weiteres Gründungsziel war der Naturschutz durch Bildung eines Ausschusses für Artenschutz, Naturschutz und Biotoperhaltung. Dessen Projekte reichen vom Kitzschutz bis hin zur Auswilderung von Uhus. Ein Ehrenpreis für Naturschutz und Tierschutz honoriert zudem regelmäßig Naturschutz- und Tierschutzarbeit über die Vereinsgrenze hinaus. Wert wird auch auf hervorragende Jagdhundeausbildung und Brauchtumspflege gelegt.

Landrätin Anita Schneider unterstrich, die Vereinigung habe bereits viel erreicht, unter anderem durchdas erfolgreiche Konzept zur Nachwuchsausbildung. Mehr als 100 Jungjäger hätten mittlerweile den Jagdschein erworben. Beeindruckt zeigte sichSchneider von dem Projekt, bei dem im nächsten

Frühjahr ein Minihubschrauber vor der Mahd zum Schutz von Kitzen eingesetzt wird.

Der Präsident des Landesjagdverbandes Hessen, Dr. Jürgen Ellenberger, saheine wesentliche Aufgabe darin, die Jugend an die Natur heranzuführen. Die Jagd sei das Natürlichste auf der Welt und Wildbret stelle seit Urzeiten ein ökologisches Nahrungsmittel dar. Anerkennenswert sei es, dass die hessische Regierungskoalition das Jagdgesetz nicht ändern wolle. Nachbesserungen seien höchsten bei den Themen wildernde Hunde oder streunende Katzen angebracht.

 

Horst Nickel zeichnete die Vereinsgründer Helmut Nickel, Klaus Schmidt, Horst Agel, Gert Reh, Klaus-Dieter Schmidt, Irina Reh, Karl-Heinz Göbel, Horst Metzger und Inge KleinschmidtMetzger mit der Ehrenplakette der Vereinigung aus. Wie sie wurden auch Andreas Kaletsch, Bernhard Keil, Dietmar Volk, Dr. Peter Reinhard, Helmut Bühn, Jens Anders, Jürgen Dörr, Karin Nickel Meinhart Hennings, Richard Dietz, Stefan Volk, Werner Magel und Wilfried Schmidt für zehnjährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Es folgte das Programm der Jagdhornbläsergruppen der Jägervereinigung Oberhessen, des Jagdvereins Kreis Wetzlar, der Seenbachtaler Jagdhornbläser , des Jagdverein Hubertus Gießen, der Jägervereinigung Lahn-Ohm, der Jägervereinigung Hinterland, der Parforcehornbläser Marburg, der Jägervereinigung Marburg sowie des Parforcehorncorps Hoher Vogelsberg.

 

Gießener Anzeiger
22.07.2014
 

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