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Klangvolle Hubertusmesse in Freienseen 

 

„Achtet auf die Mitgeschöpfe und geht sorgsam mit den Gütern dieser Erde um“. Das ist vereinfacht gesagt die Botschaft des Heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger, der am 3. November besonders geehrt wird. Die Jagdhornbläser der Jägervereinigung Oberhessen unter der Leitung von Klaus Lindenstruth eröffneten den Gottesdienst mit dem Sammelruf der Jäger und die Bläserschar vom Parforcehorncorps Hoher Vogelsberg marschierte in die Kirche. 

 

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -

Das Parforcehorncorps Hoher Vogelsberg unter der Dirigentschaft von Paul Momberger gestaltete die
Hubertussmesse in Freienseen mit.

 

Unter der Dirigentschaft von Paul Momberger erklangen dann die Parforcehörner mit „Zum Einzug“. Pfarrerin Susanne Metzger-Liedtke sagte, es sei ein großer Gottesdienst. Zum einen die beiden Bläsergruppen und dann die vielen Kirchenbesucher, teils auch in Jägerrobe. Sie freute sich, dass erstmals die Oberhessische Jägervereinigung zu Gast in der Kirche sei. Für die Nichtjäger und Jäger erzählte sie die Legende vom Heiligen Hubertus. Die Hubertusmesse ist ein Gottesdienst im Geiste der Mitgeschöpflichkeit, der sich vor allem an Jäger wendet. Nach der Legende aus dem 8. Jahrhundert war Hubertus eins skrupelloser Geselle, der exzessiv der Jagd frönte, bis ihm eines Tages ein Hirsch mit einem leuchtenden Kreuz im Geweih erschien. Aus Hubertus, dem Jäger ohne Grenzen, wurde fortan ein Heger und Bewahrer der Natur. Weiter ist über den heiligen Hubertus bekannt, dass er etwa um 705 n. Chr. Bischof von Lüttich war. Bereits im 10. Jahrhundert wurde Hubertus von den Jägern als ihr Schutzpatron verehrt. Die Botschaft der Legende ist nach wie vor aktuell. Sie mahnt die Menschen heute, verantwortungsvoll mit Umwelt und Natur umzugehen und deren Ressourcen nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit zu nutzen. Pfarrerin Metzger-Liedtke sprach auch über Abraham und seinen Sohn. Es kommt immer darauf an, in Zwangssituationen die richtige Entscheidung zu treffen. Albert Schweizer sagte das mit den Worten: Die Ehrfurcht vor dem Leben. Der Gebetsruf, das Gloria und das Sanctus und die Hymne an Hubertus intonierte das Parforcehorncorps. Nach der Predigt spielte das Corps das Stück die „Glocken“ und man hatte das Gefühl, als hörte man die Glocken schlagen. Die Choräle wurden ebenfalls von den Bläsern begleitet. Am Ende der Hubertusmesse erschallte der „Hubertusmarsch“ und „Amazing Grace“.

Mit „Jagd vorbei“, „Halali“ und „Auf Wiedersehn“ beendeten die Jagdhornbläser der Jägervereinigung Oberhessen die Sonntagsmesse. Die natürlichen Jäger waren ebenfalls während des Gottesdienstes zu Gast. Die Greifvogelwarte Feldatal präsentierte eine Eule und einen Falken. 

 

Heimatzeitung

08.11.2012 


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