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Gute Ergebnisse bei Hundeprüfungen der Jägervereinigung 

Insgesamt wurden acht Hunde in zwei Gruppen durch den Prüfungsleiter Klaus Schmidt geprüft 

 

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 Vorsitzender Helmut Nickel (li) mit den Prüflingen Thorsten Neubüser, Dr. Florentine Kamlah, Meinhard Hennings,
 Dörte Schötteldreier, Claudia Schott, dem Richter Rainer Kissel, Wolfgang Riedl, dem Richterobmann Andreas Raabe,
 der Helferin Irina Reh und dem Prüfungsleiter Klaus Schmidt.  Foto: gld

 

 

Bei der Jägervereinigung Oberhessen mit ihrem in Grünberg ansässigen Vorsitzenden, Helmut Nickel, fanden kürzlich erneut mehrere Prüfungen für Jagdhunde statt. So gab es neben der Verbandsgebrauchsprüfung, der „Verbandsprüfung nach dem Schuss“ und der Bringtreueprüfung noch eine Brauchbarkeitsprüfung. Insgesamt wurden dabei acht Hunde in zwei Gruppen durch den Prüfungsleiter Klaus Schmidt geprüft. Nickel dankte allen Teilnehmern für die mühevolle Ausbildungsarbeit. Er stellte dabei die Bedeutung von gut ausgebildeten Jagdhunden in den Vordergrund. Erfreut zeigte er sich über die mit fünfzig Prozent erfüllte Frauenquote.

Die Verbandsgebrauchsprüfung als sogenannte Meisterprüfung für Jagdhunde erstreckte sich über zwei Tage und hat mit Themen wie Wald-, Wasser- und Feldarbeit sowie im Gehorsam mit 28 Fächern ein umfangreiches Prüfungsgebiet. Die „Verbandsprüfung nach dem Schuss“ wurde unter den gleichen Voraussetzungen, jedoch ohne Suche und Vorstehen im Feld durchgeführt. Bei der Bringtreueprüfung soll die besondere Zuverlässigkeit des Gebrauchshundes im Bringen festgestellt werden. Hierbei ist es wichtig, dass kaltes Wild ohne Einfluss des Hundeführers gefunden und gebracht wird.

Das in den drei Leistungsklassen „1. bis 3. Preis“ auch von einer Mindestpunktzahl abhängige Gesamtergebnis ergab am Ende, dass Harald Nickel (Ulrichstein) mit der Deutsch Langhaar-Hündin „Ronja vom Hülsebusch“ in der in der Leistungsklasse den ersten Preis mit 317 Punkten Suchensieger.wurde. In dieser Klasse erreichte mit 315 Punkten Dieter Paul (Hungen) mit dem Deutsch-Drahthaar-Rüden „Henry III von Wächtersbach“ den zweiten Platz. Ihm folgten mit der Bewertung erster Preis mit 297 Punkten Hartmut Lanz (Gießen) mit der Magyar-Hündin „Akira vom Marienhof zu Meine“ und Hans-Oskar Lemke (Herborn) mit Irish-Setter-Rüden „Henry von den Erleswiesen“ in der Leistungsklasse dritter Preis und 284 Punkten nach. Über ein erfolgreiches Abschneiden in der „Verbandsprüfung nach dem Schuss“ konnte sich als Suchensieger Ernst-Ludwig Kriep (Grünberg) mit Labrador-Hündin „Anna-Tora vom Rotacker“ mit 198 Punkten freuen. Die Prüfung der Bringtreue absolvierten „Dux vom Kellerwald“ mit dem Führer Wolfgang Riedl (Biebertal) und „Henry von den Erleswiesen“ mit Führer  Hans Oskar Lemke (Herborn) mit Erfolg.

Bei der separat durchgeführten Brauchbarkeitsprüfung waren alle sechs gemeldeten Teilnehmer erfolgreich. Die Prüflinge wurden dabei auf ihre Fähigkeiten im praktischen Jagdbetrieb getestet. Notwendig ist diese Prüfung, da für jedes Jagdrevier ein „brauchbarer“ Jagdhund zur Verfügung stehen muss. Die Prüfung bestanden Meinhard Hennings (Mücke) mit „Debby vom Inselbergblick“, Dörte Schötteldreier (Laubach) mit „Afra von der Heide“, Thorsten Neubüser (Laubach) mit „Enno von der Heide“, Dr. Florentine Kamlah (Gießen) mit „Sallustus Freloux“, Claudia Schott (Pohlheim) mit „Bessy vom Limeshain“ und Wolfgang Riedl (Biebertal) mit „Dux vom Kellerwald“.

Bei der Überreichung der Urkunden gab es neben anerkennenden Worten noch ein Geschenk für den ausbildenden Hundeobmann Klaus Schmidt (Laubach) und dessen Kurshelfer. Schmidt beglückwünschte ebenfalls die erfolgreichen Hundeführer. Der Hundeobmann wurde zudem vom Vorsitzenden Nickel mit einer Damhirschschaufel als Wanderpreis für seinen kürzlich errungenen Erfolg bei der Schweißprüfung auf der 40-Stunden-Fährte ausgezeichnet. Dieser Wanderpreis geht weiterhin auch an die Suchensiegerin der 20-Stundenfährte, Martina Wirth-John aus Hohenahr.

 

 

Grünberger Heimatzeitung

13.10.2011 


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