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Podiumsdiskussion zu Schusswaffen
Jägervereinigung Oberhessen lädt für 21. Oktober in Grünberger Gallushalle ein
rse). Die Jägervereinigung Oberhessen will zur Beantwortung der Frage beitragen, ob weniger Schusswaffen mehr Sicherheit bedeuten, und lädt ein zu einer Podiumsdiskussion am Donnerstag, 21. Oktober, in der Gallushalle Grünberg. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Auf dem Podium diskutieren der Waffenrechtsexperte Wolfgang Dicke (Gewerkschaft der Polizei, GDP), Dr. Brigitte Wiegand (Lehrerin), Rechtsanwalt Frank Göpper (Forum Waffenrecht) und der Rechtsanwalt und Waffenexperte Joachim Streitberger (Generalsekretär des Verbandes europäischer Jagd- und Sportwaffenhersteller ESFAM). Wolfgang Dicke war bis 2005 Bundesgeschäftsführer der GDP und hat bis 2009 an allen bisherigen Waffengesetzen mitgearbeitet. Dr. Wiegand ist bei der Kirche angestellte Gymnasiallehrerin und Mitglied der Friedensbewegung. Die Diskussion wird moderiert von dem Chefredakteur des Deutschen Waffen Journals, Walter Schulz.
Sind legale Schusswaffen eine Bedrohung für die Innere Sicherheit? Wie groß ist das Gefahrenpotenzial? Bringen weniger legale Schusswaffen mehr Sicherheit? Fragen, die seit den jüngsten Amokläufen die Öffentlichkeit beschäftigen. „Wir wollen dieses Thema versachlichen und Fakten herausarbeiten“, stellt der Vorsitzende der Jägervereinigung Helmut Nickel (Grünberg) fest. Es könne nicht angehen, dass unbescholtene Waffenbesitzer von Politikern und in einigen Medien ständig pauschal kriminalisiert und als gefährliche Personen eingestuft würden, während man vorsätzliche Gewaltverbrechen mit illegalen Waffen einfach als gegeben und unvermeidbar hinnehme.
Eingeladen sind neben den Vereinsmitgliedern und Gästen auch interessierte Bürger.
Giessener Anzeiger
22.10.2010
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