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289 Mitglieder gehören zu den Oberhessen-Jägern

 

Hauptversammlung in Grünberg – Helmut Nickel wieder Vorsitzender – Ehrenpreise an Heinrich Sewing und Kurt Orth überreicht

 
KREIS GIESSEN (beg). Mit den traditionellen Klängen der Jagdhörner wurde die Hauptversammlung der Jägervereinigung Oberhessen in Grünberg eröffnet. Der 1. Vorsitzende Helmut Nickel begrüßte in den vollbesetzten Condomer Stuben der Gallushalle die zahlreichen Gäste.
 
Unter den Gästen waren auch der SPD-Landtagsabgeordnete Manfred Görig, Mitglied im Umweltausschuss und jagdpolitischer Sprecher seiner Fraktion, Manfred Viand, Vorsitzender im Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer Gießen und Lahn-Dill, sowie Karl Rühl, der die gleiche Funktion im Vogelsberegkreis ausübt. Besonders begrüßte Nickel Heinrich Sewing und Kurt Orth, die den Ehrenpreis der Jägervereinigung verliehen bekamen.
Sewing erhielt den Ehrenpreis für seine Verdienste um die Abschaffung der Jagdsteuer. Nickel lobte den Einsatz von Sewing, die Debatte um die Abschaffung der Jagdsteuer weiter forciert zu haben. „Die Erhebung der Jagdsteuer ist ein großes Ärgernis, denn es werden hier keine Gewinne erzielt, die eine Besteuerung rechtfertigen würden“, stellte Nickel in seiner Ansprache fest.
Den zweiten Ehrenpreis bekam Kurt Orth für herausragende Leistungen im Naturschutz. Orth, selbst kein Jäger, wurde für sein Engagement um den Arten- und Tierschutz geehrt. Er hatte sich in einem Presseartikel zur Problematik von freilaufenden Hunden, die Wildtiere zu Tode hetzen, zu Wort gemeldet.
 
 
                                                   (Foto priv.) v.l.n.r.: 2. Vorsitzender Ekkehard Kreuzer, 1. Vorsitzender Helmut Nickel,
                                                                              Heinrich Sewing, Andreas Raabe, Kurt Orth
 
In seinem Jahresbericht kam der Vorsitzende auf die Aktivitäten des Vereins zu sprechen. „In der Funktion des Regulators spielen Jägerinnen und Jäger eine wichtige Rolle für den Arten- und Naturschutz. Während andere Naturschutzgruppen immer noch nicht verstehen wollen, dass in der Kulturlandschaft andere Gesetze gelten, als im Urwald, greift der Jäger verantwortungsvoll korrigierend ein. Aufwendige Naturschutzprogramme werden zunichte gemacht, wenn Natur- und Artenschutz nach dem Prinzip der Selbstregulierung betrieben wird“, so die einführenden Worte von Nickel, ehe er weitere Vereinsaktivitäten wie den Kettensägenlehrgang, der im April 2009 stattfand, erwähnte. Zudem wurden 15 Jungjäger zum Jäger geschlagen. Die Vereinsmeisterschaft im jagdlichen Schießen sicherte sich Heiko Hennings vor Alexander Tag und Dietmar Kern.
Einen zentralen Platz nahm die Ausbildung, Haltung und Führung von Jagdhunden ein, die einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz bilden. Einen Dank sprach Nickel den Akteuren der Hundeausbildung aus. Mit der positiven Entwicklung der Mitgliederzahlen schloss Nickel seinen Bericht ab. Die Jägervereinigung Oberhessen verfügt aktuell über 289 Mitglieder, von denen 179 Jäger und 110 Nichtjäger sind.
Nachdem die Ausschüsse ihre Berichte vorgetragen hatten, wurde die Jahresplanung für 2010 verabschiedet, die vorsieht, die Mitgliedsbeiträge nicht zu erhöhen. Der Vorstand wurde komplett in seinem Amt bestätigt.
Die Wahlen der Jägervereinigung Oberhessen e.V. brachten folgende Ergebnisse: Zum Vorstand gehören Helmut Nickel (1. Vorsitzender), Ekkehard Kreuzer (2. Vorsitzender), Irina Reh (Schriftführerin), Horst Metzger (Kassenwart), Jürgen John (1. Beisitzer) und Andreas Basselli (2. Beisitzer). Ausschuss für Artenschutz, Naturschutz und Biotoppflege: Jens Anders, Torsten Pausch und Stefan Bender. Hundeausschuss: Klaus Schmidt, Andreas Swoboda, Ulrich Arnold, Irina Reh und Andreas Raabe. Öffentlichkeitsarbeit: Helmut Nickel, Marina Steinmüller und Martina Wirth-John. Jagdrechtsangelegenheiten: Klaus Schmidt und Horst Agel. Jagdhornblasen und jagdliches Brauchtum: Ulrich Deneke, Fred Steinmüller und Ekkehard Kreuzer. Jagdliches Schießen: Florian Spohr, Heiko Hennings und Jens Pausch. Aus- und Fortbildung: Helmut Nickel, Andreas Basselli und Jürgen John. Ältestenrat: Gert Reh, Klaus Schmidt und Karl-Heinz Göbel.
 
Giessener Anzeiger
02.03.2010

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