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Erste Verbandsschweißprüfung bei den Oberhessen-Jägern
Bei der Jägervereinigung Oberhessen läuft derzeit ein Ausbildungs- und Abrichtlehrgang für Jagdhunde. Ausbildungsziel sei der „brauchbare Jagdhund“ meinte Vorsitzender Helmut Nickel aus Grünberg gegenüber der heimischen Presse.
Hundekurs 2010
Mit der reinen Teilnahme an einem Kursus sei es jedoch nicht getan, denn das Können des Hundes müsse bei einer Prüfung nachgewiesen werden. Ausbildung der Hunde unter fachkundiger Anleitung sei die Basis für die Zuverlässigkeit im täglichen Einsatz. Nickel sagte weiter, der jagdkynologische Obmann der Jägervereinigung, Klaus Schmidt aus Laubach und seine Kollegen hätten in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass man aus manchem „Problemhund“ einen zuverlässigen Begleiter machen könne. Auch die Hundeführer hätten alle Hände voll zu tun, um das Gelernte umzusetzen und immer wieder zu üben.
Je nach Rasse muss der Hund „vorstehen“ (Wild anzeigen), verletztes Wild „nachsuchen“, „stöbern“, oder an Land oder im Wasser apportieren können.
Ohne Gehorsam geht es jedoch keinesfalls. So muss der Hund nicht nur suchen oder Gegenstände apportieren, sondern auch einwandfrei bei Fuß laufen oder sich Ablegen lassen. Das heißt, der Hund bleibt an seinem Platz liegen, wenn sich sein Hundeführer von ihm entfernt, bis er wieder abgeholt wird. Auch die „Notbremse“ muss zum Schutz des Wildes funktionieren.
Nach den Brauchbarkeitsprüfungen und bei der Verbandsgebrauchsprüfung („Meisterprüfung“) will die Jägervereinigung in diesem Jahr erstmals eine Verbandsschweißprüfung durchführen. Diese findet am 11. September statt.
Zudem stehen eine Brauchbarkeitsprüfung, eine Verbandsgebrauchsprüfung und eine Bringtreueprüfung auf der Agenda. Nähere Infos: www.jaegervereinigung-oberhessen.de
Giessener Allgemeine
25.08.2010
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