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Drei gutgemeinte Schläge für die jungen Jäger

Oberhessische Vereinigung konnte beim traditionellen Sommerfest die Neulinge nach alter Sitte begrüßen

 
 
Auf dem Areal der idyllisch gelegenen Grillhütte im Grünberger Stadtteil Lardenbach führte die Jägervereinigung Oberhessen ihr traditionelles Sommerfest durch. Begrüßen konnte Vorsitzender Helmut Nickel (Grünberg-Stockhausen) neben den zahlreichen Mitgliedern auch deren Familienangehörige. Im Rahmen der Feier wurden auch einige der acht neuen Jungjäger offiziell zum Jäger geschlagen. Nach dem Spielen des Stückes „Fürstengruß“ durch einige Jagdhornbläser übermittelte Nickel den Jungjägern die Glückwünsche. Er freue sich, dass alle Prüflinge das Lernziel erreicht hätten.
 
Nach dem Erklingen der „Ehrenfanfare“ führte Vorsitzender Nickel den eigentlichen Jägerschlag durch. Dieses alte Brauchtum bedeutet die Aufnahme in die Jägerschaft. Die nunmehr von der Jägervereinigung Oberhessen vor wenigen Jahren wieder eingeführte Tradition stammt aus jener Zeit, als das Jägerhandwerk noch in einer dreijährigen Lehre erlernt werden musste. Jährlich stieg der Jägerlehrling eine Stufe höher und musste zunächst den Umgang mit den Jagdhunden, im zweiten Jahr dann das Schießen und eine jagdliche und forstliche Ausbildung absolvieren. Im dritten Jahr wurde er als „Jägerbursche“ an die Praxis herangeführt. Heute bezieht sich die Ausbildung mit Ausnahme des Schießens vielmehr auf die Vermittlung von theoretischem Wissen aus den Bereichen Jagdrecht und Natur- und Tierschutz.
 
 
 
                                           
 Unser Bild zeigt Ekkehard Kreuzer (2. Vorsitzender Oberhessische Jägervereinigung),
Vorsitzender Helmut Nickel mit Hirschfänger, Sebastian Schenner, Marina Steinmüller, Amelie Pausch,
Lukas Büttner und Bernd Thimm
 
 
Die ehrenvolle Aufnahme erfolgt durch drei Schulterschläge mit dem Hirschfänger - einem historischen Jagdmesser - und ist mit der Formel „der erste Schlag soll dich zum Jäger weih´n, der zweite Schlag soll dir Kraft verleih´n zu üben stets das Rechte, der dritte Schlag soll dich verpflichten, nie auf Jägerehre zu verzichten“. Den von dem Vorsitzenden persönlich vorgenommenen Jägerschlag erhielten die anwesenden Jungjäger Melie Pausch (Wettenberg), Lukas Büttner (Feldatal), Marina Steinmüller (Gießen-Allendorf), Sebastian Schenner (Lindenstruth) und Bernd Thimm (Pohlheim). Die Prüfung erfolgreich absolviert hatten zudem noch Jürg Löbrich (Lich), Marcel Kratz (Rabenau) und Hubertus von Heydwolff (Weimar).
 
Giessener Anzeiger

22.06.2010


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