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»Der erste Schlag soll dich zum Jäger weihn«

Grünberg (ld). Als eine »ehrenhafte Aufnahme« in die Jägerschaft bezeichnete der Vorsitzende der Jägervereinigung Oberhessen, Helmut Nickel, den »Jägerschlag«, den zwölf Jungjäger am Samstag erhielten. Das alte, noch aus der Zeit des Jägerhandwerks stammende Brauchtum findet nach der neuerlichen Aufnahme durch die Jägervereinigung Oberhessen nunmehr auch verstärkt Nachahmer.

 
Grünberg (ld). Als eine »ehrenhafte Aufnahme« in die Jägerschaft bezeichnete der Vorsitzende der Jägervereinigung Oberhessen, Helmut Nickel, den »Jägerschlag«, den zwölf Jungjäger am Samstag erhielten.

Das alte, noch aus der Zeit des Jägerhandwerks stammende Brauchtum findet nach der neuerlichen Aufnahme durch die Jägervereinigung Oberhessen nunmehr auch verstärkt Nachahmer.

Wichtig ist nach Aussage von Nickel jedoch, dass mit dem feierlichen Ritual nicht die Gaudi, sondern vielmehr die eigentliche Bedeutung der Jagdausbildung hervorgehoben werden soll. Zugrunde liege dabei die dreijährige Lehre im einstigen Handwerk: Die ließ den Lehrling in jedem Jahr eine Stufe bis zum »Jägerburschen« aufsteigen. Am Ende wurde die Lehrzeit des Anwärters mit dem »Jägerschlag« durch den Lehrherrn beendet.

In der früheren praxisbetonteren Ausbildung musste der Umgang mit Hunden, das Schießen und die jagd- und forstlichen Grundlagen erlernt werden. Heute basiert die Ausbildung mit zahlreichen Seminaren und mehrwöchigem Blockunterricht mit Ausnahme des praxisorientierten Schießens im Wesentlichen auf den Fächern Jagdrecht und Natur- und Tierschutz.

Für die Jungjäger Markus Paul, Armin Schreiner, Harald Blasl (alle Reiskirchen), Werner Schmidt (Laubach), Oliver Huchel (Hüttenberg), Nico Stowasser (Grünberg), Kai Müller (Buseck), Gerhard Momberger, Christoph Momberger (beide Unter-Seibertenrod), Patrick Herbst (Rabenau), Torsten Ebert (Lich), Karin Nolte (Lumda), Uwe Kuhn (Nidda), Marcel Kratz (Geilshausen), Dieter Steiss (Salzböden), Friedrich Dobler (Heuchelheim) und Regina Dichte aus Beuern hieß es daher kräftig zu »büffeln«.

Erfreut über das erfolgreiche Abschneiden aller Teilnehmer zeigte sich Vorsitzender Nickel bei der im Lardenbacher Steinbruch durchgeführten Zeremonie.
 
 Die erfolgreichen Jungjäger mit dem Vorsitzenden der Jägervereinigung Oberhessen
Helmut Nickel (2. v. links)

In der von Jagdhornbläsern musikalisch umrahmten Veranstaltung erhielten die Jungjäger mit dem historischen Waidblatt die drei Schläge auf die Schulter. Gesprochen wird dazu die Formel: »Der erste Schlag soll dich zum Jäger weihn, der zweite Schlag soll dir die Kraft verleihn zu üben stets das Rechte, der dritte Schlag soll dich verpflichten, nie auf Jägerehre zu verzichten. Zudem wurde eine entsprechende Urkunde verliehen
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Giessener Allgemeine
25.06.2009 

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