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Wildwochen 2005

 

             
Eröffnung der Wildwochen 2005 für den Vogelsbergkreis mit den "Hohltal-Bläsern" Am Verkaufsstand vor dem Landhotel Gärtner in Mücke. Rechts Bürgermeister Weitzel
 
Eröffnung der Wildwochen 2005 für den Kreis Gießen mit den Weitershainer Jagdhornbläsern vor dem Restaurant Kloster Schiffenberg  
Der 1. Vorsitzende der Jägervereinigung beim Pressegespräch im Restaurant Kloster Schiffenberg

Erinnerungsfoto zur Eröffnung der Wildwochen 2005 im Restaurant Kloster Schiffenberg. Von links: Ph. Arnold (2. Vors. Hotel-u. Gaststättenverb. Gießen), H. Nickel (1. Vors. Jägervereinigung Oberhessen), M. Gennat (Inh. Rest. Kloster Schiffenberg)
Gastronomiebetriebe mit Wildgerichten
Kreis Gießen   Gleiberger Land
- Restaurant Kloster Schiffenberg, Gießen
- Landgasthaus Waldschenke, Laubach-Freienseen
- Restaurant Zum Löwen, Linden-Leihgestern
- Hotel-Restaurant Schöne Aussicht, Wettenberg-Launsbach
- Mühlengasthaus Schmelzmühle, Lollar-Salzböden
- Landgasthof Zum Dünsberg, Biebertal-Fellingshausen
Vogelsbergkreis Landkreis Marburg Biedenkopf
- Landhotel Gärtner, Mücke-Flensungen
- Gasthof Zur Linde, Alsfeld-Liederbach
- Landgasthof Kupferschmiede, Schotten-Rainrod
 
- Zum Gutsstübchen, Oberweimar
     

In Oberhessen wird Wild serviert

KREIS GIESSEN (rsl). "Nach den durchweg positiven Resonanzen aus Politik und Wirtschaft, den teilnehmenden Gastronomiebetrieben, sowie vom Verbraucher selbst, fühlt sich die Jägervereinigung Oberhessen e.V. in der Durchführung der zweiten Oberhessischen Wildwochen bestärkt.
Der Start in die "2. Oberhessischen Wildwochen" findet am kommenden Samstag statt. Wie bereits im vergangenen Jahr gibt es im Kreis Gießen und im Vogelsbergkreis getrennte Eröffnungsveranstaltungen.
Die Aktion für den Vogelsbergkreis wird vormittags um 10 Uhr beim "Landhotel Gärtner" in Mücke-Flensungen gestartet. Dort ist vor dem Lokal ein Verkaufsstand eingerichtet, bei dem das Publikum schmackhafte Wildschweinbratwürstchen und Wildgulasch mit Bauernbrot genießen kann. Darüber hinaus betreuen die ortsansässigen Jäger einen Infostand über Wild und Natur, sowie über die Verwendung von Wildbret in der Küche. Eröffnet wird die Veranstaltung durch den 1. Vorsitzenden der Jägervereinigung Oberhessen, Helmut Nickel. Für die musikalische Umrahmung sorgen die "Hohltalbläser" mit ihren Jagdhörnern.
Im Kreis Gießen findet die Eröffnungsveranstaltung am Samstag um 17 Uhr im Restaurant auf dem Gießener Schiffenberg statt. Mit dabei sind der 2. Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes sowie die Weitershainer Jagdhornbläser.

Giessener Anzeiger
03.11.05

Schuss entscheidet bereits über den Braten

Wildbretseminar der Jägervereinigung Oberhessen - Mit dem Messer auf der sicheren Seite - Neue BestimmungenKREIS GIESSEN (cvg). ""Wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen, dann schärfen Sie die verschmutzten Stellen am sichersten aus. Mit Wasser verbreiten Sie die Keime nur", riet Dr. Siegrid Thorius-Ehrler ihren Zuhörern im Flensunger Landhotel Gärtner. Das Hotel im Ortsteil von Mücke war der zentrale Veranstaltungort für ein Wildbretseminar, zu dem die Jägervereinigung Oberhessen mit Sitz in Grünberg eingeladen hatte. Was die Gießener Veterinärmedizinerin in der Theorie erläuterte, demonstrierte anschließend Björn Ruppenthal, Fleischermeister und Jäger, in der Praxis mit dem fachgerechten Zerwirken diverser Teile vom Reh.
Thorius-Ehrler wies auf die einschlägigen Fleischhygienebestimmungen hin und die Änderungen, die sich ab 1. Januar 2006 aus dem dann EU-weit geltenden Hygienerecht ergeben werden. "Ich glaube allerdings, dass hier während der ersten Hälfte des ersten Quartals noch nichts wesentliches geschehen dürfte", sagte Thorius-Ehrler. Das, was die Expertin den Jägern empfahl, waren Dinge, die "ohnehin Bestandteil einer guten Jägerausbildung sein sollten". So spiele der sorgfältig platzierte Schuss schon eine wesentliche Rolle, ob das Wild anschließend durch Kot oder Pansen innerlich verunreinigt werde oder ob dies durch einen sauber angebrachten Schuss vermieden werde. "Wenn das Wild mit Kot oder Pansen verunreinigt ist, sollten Sie die betroffenen Stellen keineswegs mit Wasser auswaschen oder mit Lappen auswischen. Hier hilft nur das saubere Ausschärfen mit einem Messer", empfahl Thorius-Ehrler und löste damit eine lebhafte Debatte über die Praxistauglichkeit aus. "Ich spüle das eigentlich immer gleich aus. Das ist doch das einzige, was hilft", sagte ein Zuhörer. "Sie sollten Folgendes bedenken: Ein Gramm Kot verbreitet rund 100 Millionen Keime, wenn er mit Wasser ausgespült wird, bei Pansen sind es rund 30 Millionen Keime. Sie sehen die zwar nicht, aber da sind sie doch", konterte Thorius-Ehrler. Es sei ein Unterschied, ob das Wild verkauft werden solle oder privat verbraucht werde. "Ich gehe natürlich von den Bedingungen aus, die wir beachten müssen, wenn ein Schaf, Schwein oder Rind geschlachtet wird. Sofern Sie Ihr Fleisch verkaufen wollen, sollten Sie diese Bedingungen auch beachten. Verunreinigtes Fleisch muss so gesäubert werden, dass es fleischhygienisch unbedenklich ist", sagte die Fleischhygienikerin. Genauso spiele der pH-Wert eine große Rolle, ob das Fleisch für den Verzehr geeignet sei. Auf optische Eindrücke ging Ruppenthal ein. Er empfahl, unter anderem Blutgerinsel großräumig auszuschneiden. Man tue sich und dem Kunden keinen Gefallen, wenn Blutgerinsel noch am Fleisch hängen würden.
Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Jägervereinigung Oberhessen, Helmut Nickel, gaben Björn Ruppenthal und Siegrid Thorius-Ehrler Ratschläge für die einwandfreie Wildbretverarbeitung. Bild: v. Gallera

Giessener Anzeiger
09.11.2005
       
 
"Wichtiger Mosaikstein regionaler Wertschöpfung"
 
Wildschweine sollen wie wilde Schweine schmecken

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