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Presseberichte
 
 

Oberhessen-Jäger fühlen sich bestätigt

Landesjagdverband Hessen lobt Ausbildungsmethoden – Erfolgsquote  

 
Die Ausbildung zum Jäger und die Jägerprüfung werden landläufig als das grüne Abitur bezeichnet. Nicht zu unrecht, denn die Ausübung der Jagd erfordert hohe Qualifikationen in Theorie und Praxis. Ohne eine professionell organisierte Ausbildung ist der erfolgreiche Abschluss der Prüfung fast unmöglich, meint die oberhessische Jägervereinigung.  
 
Bislang 100 Prozent 
 
Für viele Jagdscheinanwärter seien die herkömmlichen Ausbildungsmethoden jedoch eine Hürde weil es an fachlicher und organisatorischer Anpassung an die heutigen Anforderungen mangelt. Belegt werde dies mit den Durchfallquoten der dem entsprechenden Prüfungen im Landkreis Giessen. Diese betragen laut Landesjagdverband Hessen im Durchschnitt der letzten fünf Jahre 25 Prozent. Der Landesjagdverband hat hierauf reagiert und bietet seit Anfang des Jahres einen neuen Kompaktkurs an. „Ein bewährtes Modell, denn, bereits im Jahr 2005 entwickelte die Jägervereinigung-Oberhessen ein Ausbildungskonzept mit einer Erfolgsquote von bislang 100 Prozent“, heißt es in einer Pressemitteilung.Dem von den Oberhessen-Jägern vermittelten Kompaktkurs mit kleinen Lerngruppen und anschließender Abschlussprüfung würden Wochenend-Ausbildungseinheiten und Lerneinheiten in Wohnortsnähe vorausgegangen.Lehrer für Erwachsenenbildung vermittelten das Fachwissen mit modernsten Lernmethoden. Vereinsmitglieder würden zur Seite stehen. Mindestens ein Jahr lang würden die Jungjäger anschließend in die Praxis begleitet. Revierinhaber als Jagdpaten, Praxisseminare beim Büchsenmacher und im Revier, Jagdführung und Integration in die Jägerschaft und in den Jagdverein seien hier die Schnittstellen zwischen Theorie und Praxis.  
 
Für Familie und Beruf 
 
Der Landesjagdverband Hessen hebe in seiner Anzeige auch die Vorteile bei der Vereinbarkeit mit Familie und Beruf hervor. Im Gegensatz zu einem Jahr Dauerstress und schwer kalkulierbaren Kosten zeichne sich die moderne Methode durch Effizienz, Kostensicherheit und Praxisnähe aus. Detaillierte Informationen gibt es unter www.jaegervereinigung-oberhessen.de. Der Einstieg in den aktuellen Kurs ist für eine begrenzte Anzahl von Interessenten noch möglich.
 
Giessener Anzeiger
18.08.2010         
 
 
 
 

»Der erste Schlag soll dich zum Jäger weihn«

 

Grünberg (ld). Als eine »ehrenhafte Aufnahme« in die Jägerschaft bezeichnete der Vorsitzende der Jägervereinigung Oberhessen, Helmut Nickel, den »Jägerschlag«, den zwölf Jungjäger am Samstag erhielten. Das alte, noch aus der Zeit des Jägerhandwerks stammende Brauchtum findet nach der neuerlichen Aufnahme durch die Jägervereinigung Oberhessen nunmehr auch verstärkt Nachahmer.

 

 

 

 
Grünberg (ld). Als eine »ehrenhafte Aufnahme« in die Jägerschaft bezeichnete der Vorsitzende der Jägervereinigung Oberhessen, Helmut Nickel, den »Jägerschlag«, den zwölf Jungjäger am Samstag erhielten.

Das alte, noch aus der Zeit des Jägerhandwerks stammende Brauchtum findet nach der neuerlichen Aufnahme durch die Jägervereinigung Oberhessen nunmehr auch verstärkt Nachahmer.

Wichtig ist nach Aussage von Nickel jedoch, dass mit dem feierlichen Ritual nicht die Gaudi, sondern vielmehr die eigentliche Bedeutung der Jagdausbildung hervorgehoben werden soll. Zugrunde liege dabei die dreijährige Lehre im einstigen Handwerk: Die ließ den Lehrling in jedem Jahr eine Stufe bis zum »Jägerburschen« aufsteigen. Am Ende wurde die Lehrzeit des Anwärters mit dem »Jägerschlag« durch den Lehrherrn beendet.

In der früheren praxisbetonteren Ausbildung musste der Umgang mit Hunden, das Schießen und die jagd- und forstlichen Grundlagen erlernt werden. Heute basiert die Ausbildung mit zahlreichen Seminaren und mehrwöchigem Blockunterricht mit Ausnahme des praxisorientierten Schießens im Wesentlichen auf den Fächern Jagdrecht und Natur- und Tierschutz.

Für die Jungjäger Markus Paul, Armin Schreiner, Harald Blasl (alle Reiskirchen), Werner Schmidt (Laubach), Oliver Huchel (Hüttenberg), Nico Stowasser (Grünberg), Kai Müller (Buseck), Gerhard Momberger, Christoph Momberger (beide Unter-Seibertenrod), Patrick Herbst (Rabenau), Torsten Ebert (Lich), Karin Nolte (Lumda), Uwe Kuhn (Nidda), Marcel Kratz (Geilshausen), Dieter Steiss (Salzböden), Friedrich Dobler (Heuchelheim) und Regina Dichte aus Beuern hieß es daher kräftig zu »büffeln«.

Erfreut über das erfolgreiche Abschneiden aller Teilnehmer zeigte sich Vorsitzender Nickel bei der im Lardenbacher Steinbruch durchgeführten Zeremonie.

In der von Jagdhornbläsern musikalisch umrahmten Veranstaltung erhielten die Jungjäger mit dem historischen Waidblatt die drei Schläge auf die Schulter. Gesprochen wird dazu die Formel: »Der erste Schlag soll dich zum Jäger weihn, der zweite Schlag soll dir die Kraft verleihn zu üben stets das Rechte, der dritte Schlag soll dich verpflichten, nie auf Jägerehre zu verzichten. Zudem wurde eine entsprechende Urkunde verliehen.

 

  

Jägervereinigung Oberhessen: Interesse am Erwerb des Jagdscheins so groß wie noch nie -

Immer mehr Frauen sind dabei

 

  

 

 

 
VOGELSBERGKREIS (oz). Ein großes Interesse an der Jungjägerausbildung verspürt derzeit die Jägervereinigung Oberhessen . Der diesjährige Frühjahrskurs ist bereits seit Anfang März ausgebucht, so dass nun weitere Interessenten auf den Herbstlehrgang verwiesen werden müssen. Dieser findet in der Zeit vom 6. September bis 26. Oktober statt. "Bei der Ausbildung geht uns Klasse vor Masse. Man kann nicht unendlich viele Teilnehmer in einem Kurs unterbringen, ohne Gefahr zu laufen, dass das Ausbildungsziel darunter leidet", begründet Helmut Nickel, der Vorsitzende der Jägervereinigung, diese Entscheidung. Man strebe eine Erfolgsquote von 100 Prozent bei der Jägerprüfung an. Kleinere kompakte Lehrgänge und der Einsatz von professionellen Ausbildern seien Garanten hierfür.

Nach Nickels Worten deckt sich der Trend bei der Jägerausbildung mit der Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland. Die Jagd erfreue sich quer durch alle Bevölkerungsschichten immer größerer Beliebtheit. Genau 349 503 Bundesbürger - so viele wie nie zuvor - waren 2007 im Besitz eines Jagdscheins. Das sind über zwölf Prozent mehr als kurz nach der Wiedervereinigung Deutschlands. Die Tatsache, dass immer mehr Frauen die staatliche Jägerprüfung machten, habe dazu beigetragen. "Vor fünfzehn Jahren war eine Frau unter hundert Grünröcken, heute sind es bereits zehn".

Das intensive Naturerlebnis als Ausgleich zum hektischen Alltag, angewandter Naturschutz und gesundes Wildbret sind nach Angaben des Deutschen Jagdschutzverbandes die meist genannten Motive, den Jagdschein zu lösen. Zwei anspruchsvolle Hürden müssen jedoch zuvor noch genommen werden. Zunächst müssen Interessenten an einem Ausbildungslehrgang teilnehmen, der das notwendige Wissen für die Jägerprüfung vermittelt. Hierfür sieht das Konzept der Jägervereinigung Oberhessen 176 Pflichtstunden vor. Zum Vergleich: Für den Pkw-Führerschein sind 28 Stunden Theorie und zwölf Stunden Fahrpraxis vorgeschrieben. Vor der Erteilung des Jagdscheines erfolgt außerdem noch eine Sicherheitsprüfung durch die Behörde. Wer als unzuverlässig eingestuft wird, erhält keinen Jagdschein.
 
Oberhessische Zeitung
31.03.2008

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